<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Vertriebseffizienz - PETER SCHREIBER &amp; PARTNER</title>
	<atom:link href="https://www.schreiber-training.de/tag/vertriebseffizienz/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link></link>
	<description>Vertriebstraining, Vertriebsberatung, Umsetzung im Vertrieb</description>
	<lastBuildDate>Mon, 11 Mar 2024 14:01:31 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>
	<item>
		<title>In Unsicherheit planen und die Effizienz steigern – (wie) geht das im B2B-Vertrieb?</title>
		<link>https://www.schreiber-training.de/in-unsicherheit-planen-effizienz-steigern-b2b-vertrieb/</link>
					<comments>https://www.schreiber-training.de/in-unsicherheit-planen-effizienz-steigern-b2b-vertrieb/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Schreiber]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2024 14:01:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vertriebsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[B2B-Vertrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenbindung]]></category>
		<category><![CDATA[Vertriebseffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[VUCA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schreiber-training.de/?p=11070</guid>

					<description><![CDATA[<p>Von Max Zuber – Winterthur, Netzwerkpartner von PETER SCHREIBER &amp; PARTNER  In den letzten Jahren erfolgreich zu wirtschaften war gerade und besonders in der D/A/CH-Region noch herausfordernder als zuvor. Neue Kriege, unsichere politische Entwicklungen, steigende Sozialausgaben und Steuern, Herausforderungen in der Digitalisierung, hohe Regulierungsdichte, Inflation etc.: Wie können sich Firmen in diesem unsicheren sich  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schreiber-training.de/in-unsicherheit-planen-effizienz-steigern-b2b-vertrieb/">In Unsicherheit planen und die Effizienz steigern – (wie) geht das im B2B-Vertrieb?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schreiber-training.de">PETER SCHREIBER &amp; PARTNER</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><p>Von <strong>Max Zuber</strong> – Winterthur,<br />
<small>Netzwerkpartner von PETER SCHREIBER &amp; PARTNER</small></p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-2"><p><strong>In den letzten Jahren erfolgreich zu wirtschaften war gerade und besonders in der D/A/CH-Region noch herausfordernder als zuvor. Neue Kriege, unsichere politische Entwicklungen, steigende Sozialausgaben und Steuern, Herausforderungen in der Digitalisierung, hohe Regulierungsdichte, Inflation etc.: Wie können sich Firmen in diesem unsicheren sich ständig bewegenden Umfeld erfolgreich und nachhaltig behaupten? </strong></p>
<p><strong>Ein Konzept ist <a href="https://www.schreiber-training.de/vertriebsfuehrung-tipps/">VUCA</a>. In den letzten gut 10 Jahren haben sich viele Firmen mit dem VUCA-Ansatz auseinandergesetzt und Herangehensweisen und best practices entwickelt. </strong></p>
<p><strong>Zunächst schauen wir an, was VUCA ist und dann was der Vertrieb mit VUCA zu tun hat. </strong></p>
</div><div class="fusion-title title fusion-title-1 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-two" style="--awb-margin-top-small:10px;--awb-margin-right-small:0px;--awb-margin-bottom-small:15px;--awb-margin-left-small:0px;"><h2 class="fusion-title-heading title-heading-left fusion-responsive-typography-calculated" style="margin:0;--fontSize:40;line-height:1.2;">Woher kommt VUCA?</h2></div><div class="fusion-text fusion-text-3"><p><strong>VUCA</strong> als Konzept aus der Organisationsentwicklung steht für <strong>V</strong>olatilität, <strong>U</strong>nsicherheit, Komplexität (<strong>C</strong>omplexity) und Mehrdeutigkeit (<strong>A</strong>mbiguity). Damit wird die Fähigkeit von Organisationen und Teams beschrieben, Veränderungen schnell zu antizipieren, sich anzupassen, strategisch zu denken und kreative Lösungen zu entwickeln.</p>
<p>VUCA ist ein Begriff, der auf die beiden wissenschaftlichen Autoren Warren Bennis und Burt Nanus zurückgeht, den sie in ihrem Bestseller (1985) „Leaders: Strategies for Taking Charge“ entwickelt haben. In den 1990er-Jahren wurde VUCA zur Standardbeschreibung der modernen Umgebung, in der die US-Armee tätig ist. In der Organisationslehre im D/A/CH-Raum kam der Begriff in den 2010er Jahren stark in Mode. <a href="#1">[1]</a></p>
<p>In der Unternehmensentwicklung beschreibt VUCA die Anforderung an Organisationen, sich an die hohe Komplexität und Fragilität von Märkten kontinuierlich anzupassen. Die Unternehmensentwicklung verfolgt dabei das Ziel, Prozess und Methoden so zu gestalten, dass Umsetzungsschritte flexibel und schnell erfolgen können, ohne den roten strategischen Faden der Unternehmung zu verlieren. Dies bedingt, dass ein Unternehmen ein tiefes Verständnis bereichsübergreifender Entwicklungen besitzt. Veränderungen müssen quer durch die Wertschöpfungskette vom Kunden via Vertrieb bis ins Backoffice entwickelt und vorangetrieben werden. Integriertes, flexibles Arbeiten über alle Bereichsgrenzen hinweg ist lebensnotwendig.</p>
</div><div class="fusion-title title fusion-title-2 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-three" style="--awb-margin-top-small:10px;--awb-margin-right-small:0px;--awb-margin-bottom-small:15px;--awb-margin-left-small:0px;"><h3 class="fusion-title-heading title-heading-left fusion-responsive-typography-calculated" style="margin:0;--fontSize:32;line-height:1.3;"><p>Welche Auswirkungen hat VUCA auf mein Unternehmen?<br />
Meistern der Unsicherheit und Komplexität im Geschäftsalltag…</p></h3></div><div class="fusion-text fusion-text-4"><p>In der VUCA-Welt passen sich Unternehmen kontinuierlich an die sich verändernde geschäftliche Umwelt an <strong>und </strong>sie behalten gleichzeitig den roten Faden der Kernwerte und der Strategie im Auge. Kurze Entscheidungswege, hohe Fachkompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Transparenz in der Kommunikation bilden die Basis. Einige wichtige Elemente seien hier kurz skizziert:</p>
</div><ul style="--awb-margin-bottom:20px;--awb-line-height:27.2px;--awb-icon-width:27.2px;--awb-icon-height:27.2px;--awb-icon-margin:11.2px;--awb-content-margin:38.4px;" class="fusion-checklist fusion-checklist-1 fusion-checklist-default type-icons"><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-no"><i class="fusion-li-icon fa-chevron-circle-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p><strong>Die Kunden und deren Kunden kennen</strong><strong>:</strong><br />
Klingt banal, ist es aber nicht. <em>Ein tiefes und kontinuierliches Kundenverständnis ist der Schlüssel</em>. Es ist ein Muss, nahe und kontinuierlich beim Kunden zu sein und seine Bedürfnisse zu verstehen.<br />
Das allein reicht heute aber nicht mehr. Wir müssen die Probleme und Herausforderungen unserer Kunden vertieft verstehen, will heißen im Idealfall kennen wir auch die Bedürfnisse der Kunden unserer Kunden (B2C2C). Dies erlaubt uns Veränderung früh wahrzunehmen und zu antizipieren und so unserem Kunden bei der Lösung seiner Herausforderungen zu unterstützen.</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-no"><i class="fusion-li-icon fa-chevron-circle-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p><strong>Werteorientierter Ansatz</strong>:<br />
Produkte und Lösungen müssen so entwickelt, produziert und vertrieben werden, dass der Nutzen für die Endkunden ersichtlich und erlebbar wird. Prozesse müssen damit bereichsübergreifend gestaltet und gelebt werden. Das geht vom Vertrieb über das Produktmanagement bis zur IT-Abteilung und Produktion. Nur so können Anpassungen am Produkt oder Service kontinuierlich erfolgen und damit nah am Kunden erstellt werden.</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-no"><i class="fusion-li-icon fa-chevron-circle-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p><strong>Strategie als Ambition und Leitfaden</strong>:<br />
Die Strategie eines Unternehmens sollte klar definiert und kommuniziert werden. Sie dient dabei als Orientierung und sollte eine Ambition ausdrücken im Sinne von «da wollen wir hin».</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-no"><i class="fusion-li-icon fa-chevron-circle-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p><strong>Schaffung von Transparenz und Orientierung mittels KPIs und Data Analytics:<br />
</strong>Da sich eine Organisation unter VUCA ständig an sich ändernde Bedürfnisse anpassen muss, kann es leicht sein, dass man vom strategischen Weg abkommt und nur noch opportunistisch unterwegs ist. Das ist eine der Hauptursachen, weshalb einige agile Organisationen wieder etwas zu klassischen Modellen zurückkehren. Der Aufbau von Schlüsselkennzahlen, welche auf die Messung der Wertorientierung eines Produkts ausgerichtet sind, sind ein Muss. Die Kennzahlen sind so aufgebaut, dass sie den Erfolg bei den Kunden messen. Um dies zu erreichen, empfiehlt es sich, die vorhandenen Daten im Unternehmen mit Hilfe von Data Analytics und evtl. der Verwendung von KI-Systemen auszuwerten.</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-no"><i class="fusion-li-icon fa-chevron-circle-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p><strong>Stringenz in den Prozessen vs.</strong> <strong>Flexibilität in der Business Architektur:<br />
</strong>Eine fundierte Business Architektur, welche auch die IT-Architektur miteinschließt, ist unerlässlich. Aus Sicht Vertrieb muss beispielsweise klar sein, welche Prozesse und Schnittstellen ihr Sales Middle Office hat und wo und wie es in ihr ERP integriert ist. Das ist aus der Gesamtschau wichtig und gibt Orientierung. Nur so können Prozesse gesamtheitlich und kundenorientiert in der Unternehmung dargestellt und effizient kontinuierlich gesteuert werden.</p>
</div></li></ul><div class="fusion-title title fusion-title-3 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-three" style="--awb-margin-top-small:10px;--awb-margin-right-small:0px;--awb-margin-bottom-small:15px;--awb-margin-left-small:0px;"><h3 class="fusion-title-heading title-heading-left fusion-responsive-typography-calculated" style="margin:0;--fontSize:32;line-height:1.3;">Kundenbindung im Fokus:<br />
Der Vertrieb als Schlüssel zur erfolgreichen Kundenreise</h3></div><div class="fusion-text fusion-text-5"><p>Ich durfte ich in den vergangenen Jahren einige Vertriebsorganisationen bei ihrer Weiterentwicklung unterstützen. Aus meiner Erfahrung und aus der Diskussion mit verschiedenen Mitgliedern von Geschäftsleitungen ist der Vertrieb auch und gerade in VUCA-Zeiten ein wesentliches Element für den Geschäftserfolg:</p>
</div><ul style="--awb-margin-bottom:20px;--awb-line-height:27.2px;--awb-icon-width:27.2px;--awb-icon-height:27.2px;--awb-icon-margin:11.2px;--awb-content-margin:38.4px;" class="fusion-checklist fusion-checklist-2 fusion-checklist-default type-icons"><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-no"><i class="fusion-li-icon fa-chevron-circle-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p><strong>Der Vertrieb ist <em>die</em> wichtige Schnittstelle zum Kunden</strong>:<br />
Eine intensive, kontinuierliche Kundenfrequenz und damit ein vertieftes Kundenverständnis ist eine Grundvoraussetzung, um erfolgreich im gegenwärtigen Umfeld bestehen zu können. Nur wenn ich meinen Kunden kontinuierlich auf seiner Reise begleite und präsent bin, wird er mich anrufen, wenn er ein Problem hat. Die kontinuierliche Beziehung zum Kunden ist die Basis für den Aufbau von Vertrauen in der Beziehung. Und nur so kann auch in unsicheren Zeiten eine erfolgreiche Geschäftsbeziehung unterhalten werden.</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-no"><i class="fusion-li-icon fa-chevron-circle-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p><strong>Know Your Customer’s </strong><strong>Customer:<br />
</strong>Kenne deine Kunden und die Kunden deiner Kunden und halte dieses Wissen aktuell. Eine 360° Sicht auf die eigenen Kunden und deren Bedürfnisse ist Basis für ein gutes Markt- und Kunden-Management. Dabei ist es wichtig, dass der Vertrieb Kundendaten kontinuierlich aktualisiert, auswertet und zur Verfügung hat.<br />
Es ist einfach: Der Kunde erwartet heute, dass wir vorbereitet bei ihm aufschlagen, seine Herausforderungen kennen und zusammen mit ihm an der Lösung seiner Probleme arbeiten. Dies ist einer der Gründe, weshalb in den letzten Jahren Betriebe in den Aufbau von SMOs (sales middle office / Informations- und Daten-Drehscheibe zwischen Front- und Back-Office sowie hin zur Geschäftsleitung) investiert haben. Der Vertrieb soll so administrativ entlastet und die von ihm benötigten Daten müssen ihm fristgerecht und kontinuierlich bereitgestellt werden.</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-no"><i class="fusion-li-icon fa-chevron-circle-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p><strong>Der Vertrieb als Key Stakeholder in der Produktentwicklung:<br />
</strong>Eigentlich logisch, spielt eine wesentliche Rolle bei der Definition für die Entwicklung neuer Produkte oder deren Anpassung. Er ist die „vorgelagerte Stimme des Kunden“ in der Firma. Werden neue Produkte agil entwickelt, kann der Vertrieb sehr früh in die Entwicklung einbezogen werden und die „Aussensicht“ einbringen.</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-no"><i class="fusion-li-icon fa-chevron-circle-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p><strong>Der Vertrieb als Datenlieferant</strong>:<br />
Noch wichtiger als früher, nicht nur im CRM. Als Pulsfühler am Markt und als Einbringer der Aussensicht in die Organisation. Durch die Orientierung zum Markt und zum Kunden kann der Vertrieb sehr früh Markttrends und Veränderungen wahrnehmen und diese kontinuierlich in die Organisation einspeisen. Viele Firmen haben dies mittlerweile erkannt und bauen ihre Datenarchitektur in der Organisation entsprechend auf.</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-no"><i class="fusion-li-icon fa-chevron-circle-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p><strong>Der Vertrieb als Glied in der Business Architektur:</strong><br />
Dies stellt eine logische Schlussfolgerung aus der Wertorientierung und dem KYCC-Ansatz dar. Damit eine Unternehmung erfolgreich in der VUCA-Welt bestehen kann, ist ein kontinuierliches und tiefes Kundenverständnis notwendig. Betriebsprozesse und die gesamte Organisation müssen darauf ausgerichtet werden. Damit dies gelingt, muss der Vertrieb innerhalb des Betriebsmodells einer Unternehmung ein verstärktes gestalterisches Gewicht bekommen (siehe oben der Vertrieb als Hauptschnittstelle zum Kunden).<br />
Prozesse, Organisation, Abläufe, sie müssen alle auch und gerade mit der Sicht des Vertriebs entwickelt werden.</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-no"><i class="fusion-li-icon fa-chevron-circle-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p><strong>Der Vertrieb als Kommunikator nach innen</strong>:<br />
Um in der VUCA-Welt erfolgreich zu sein, braucht es eine kontinuierliche enge Kommunikation innerhalb einer Organisation. So können neue Bedürfnisse und Veränderungen erfasst und Veränderungen in die Organisation eingebracht werden. Aufgabe des Vertriebs ist es hier, die wichtige „Aussensicht“ einzubringen und entsprechende Bedürfnisse der Kunden zu kommunizieren.</p>
</div></li></ul><div class="fusion-title title fusion-title-4 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-three" style="--awb-margin-top-small:10px;--awb-margin-right-small:0px;--awb-margin-bottom-small:15px;--awb-margin-left-small:0px;"><h3 class="fusion-title-heading title-heading-left fusion-responsive-typography-calculated" style="margin:0;--fontSize:32;line-height:1.3;">Erkenne, antizipiere, handle! Kunden im Fokus des Erfolgs</h3></div><div class="fusion-text fusion-text-6"><p>Der Vertrieb ist der Taktgeber für Geschäftserfolg. In einer VUCA-Welt entwickeln sich erfolgreiche Unternehmen durch einen kundennahen Vertrieb, der Kundenbedürfnisse versteht, als dessen Stimme intern fungiert und Anforderungen einbringt. Kunden sollten ohne Zögern den Vertrieb als Vertrauenspartner für Problemlösungen ansprechen. Verzögerungen führen oft zu Verlusten.</p>
<p>Stärken Sie die Kundenbindung durch rasches und vertrauensvolles Handeln im Vertrieb!</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-7" id="1"><p><small>[1] Hier ein paar nützliche Links als Referenz und zur Vertiefung:<br />
<a id="#_ftn1" href="https://www.vuca-welt.de" target="_blank" rel="noopener">https://www.vuca-welt.de</a><br />
<a href="https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/vuca-119684" target="_blank" rel="noopener">https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/vuca-119684</a><br />
Buch : «Unternehmensentwicklung, Wissen Wege, Werkzeuge für Morgen», Barbara Heitger / Annika Serfass, Schäfer/Pöschel Verlag 2015</small></p>
</div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="align-self: center;margin-left: auto;margin-right: auto;margin-bottom:30px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;"></div></div><div class="fusion-text fusion-text-8"><p>Der Autor:<br />
<strong>Max Zuber</strong>, Inhaber der zubermax gmbh in Winterthur/Schweiz, ist Organisationsentwickler und Coach mit mehr als 25 Jahren weltweiter Erfahrung in Projekt- und Transformationsmanagement. Seine Expertise liegt in der Strategieumsetzung und im Coaching von Führungskräften in kritischen Situationen, einschließlich Themen wie Transformation, Leadership und Turnaround von Organisationen und Projekten.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-9"><p><strong>Weitere Informationen…</strong></p>
<p><a href="mailto:Sekretariat@schreiber-managementpartner.de">Sekretariat@schreiber-managementpartner.de</a><br />Telefon <a href="tel:0049706296968">+49 7062 96 96 8</a></p>
</div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-10"><p><em><small>Bildquelle:  santi_  / stock.adobe.com<br /></small></em></p>
</div></div></div></div></div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schreiber-training.de/in-unsicherheit-planen-effizienz-steigern-b2b-vertrieb/">In Unsicherheit planen und die Effizienz steigern – (wie) geht das im B2B-Vertrieb?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schreiber-training.de">PETER SCHREIBER &amp; PARTNER</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.schreiber-training.de/in-unsicherheit-planen-effizienz-steigern-b2b-vertrieb/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Vertriebseffizienz steigern: 7 Praxis-Tipps</title>
		<link>https://www.schreiber-training.de/vertriebseffizienz-steigern/</link>
					<comments>https://www.schreiber-training.de/vertriebseffizienz-steigern/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Schreiber]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Aug 2019 13:27:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umsatzsteigerung]]></category>
		<category><![CDATA[Cross-Selling]]></category>
		<category><![CDATA[Potenzialausschöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Vertriebseffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Zusatzverkauf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://dev.schreiber-training.de/?p=5924</guid>

					<description><![CDATA[<p>Für die Hersteller von Industrie- und Investitionsgütern werden die Verkaufsprozesse – insbesondere in stagnierenden Märkten – durch anspruchsvollere Kunden, komplexere Lösungen zähflüssiger und aufwändiger. Wie können Unternehmen mit einer verbesserten Vertriebseffizienz dieser Situation begegnen? Wie können sie mit den vorhandenen Ressourcen Umsatz und Ertrag steigern? Wie entwickelt sich die Wirtschaft – regional, national und  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schreiber-training.de/vertriebseffizienz-steigern/">Die Vertriebseffizienz steigern: 7 Praxis-Tipps</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schreiber-training.de">PETER SCHREIBER &amp; PARTNER</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-3 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-11"><p>Für die Hersteller von Industrie- und <a href="https://www.schreiber-training.de/fachartikel/vertrieb-von-investitionsguetern-investitionsgueter-vertrieb/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Investitionsgütern</a> werden die Verkaufsprozesse – insbesondere in <a href="https://www.schreiber-training.de/?p=9606" target="_blank" rel="noopener">stagnierenden Märkten</a> – durch anspruchsvollere Kunden, komplexere Lösungen zähflüssiger und aufwändiger. Wie können Unternehmen mit einer <strong>verbesserten Vertriebseffizienz</strong> dieser Situation begegnen? Wie können sie mit den vorhandenen Ressourcen Umsatz und Ertrag steigern?</p>
<p><span id="more-5924"></span></p>
<p>Wie entwickelt sich die Wirtschaft – regional, national und international? Die Antwort auf diese Frage steht für viele Unternehmen angesichts der immer wieder weltweit aufflammenden <a href="https://www.schreiber-training.de/fachartikel/gewinnen-sie-kunden-krisenzeiten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Krisen</a> in den Sternen. Deshalb halten sich die Kunden vieler im B2B-Bereich tätigen Anbieter aktuell mit Bestellungen zurück und die Hersteller von Industriegütern erleben ein Stagnieren ihrer Auftragseingänge. Also halten auch sie sich mit Anschaffungen zurück, was die Situation gesamtwirtschaftlich verschärft. Die Chancen auf ein signifikantes Wachstum scheinen aktuell eher klein und es stehen bei ihren Planungen Rendite-Betrachtungen im Vordergrund: Entweder wollen sie mit dem bisherigen finanziellen Aufwand zusätzlichen Ertrag erwirtschaften oder aufgrund wegbrechender Erträge den finanziellen Aufwand reduzieren. Effizienzsteigerung lautet aktuell ihre Maxime im Vertrieb. Das heißt, sie wollen mit den vorhandenen Ressourcen den bestmöglichen Umsatz und Ertrag erwirtschaften.</p>
<p>Zum Beispiel für die Hersteller und Anbieter von Investitionsgütern bedeutet dies: Bei rückläufigen Neu-, Erweiterungs-, Ersatz-Investitionen im Markt rückt das Geschäft mit Modernisierungen und Umbauten, Ersatzteilen und Zubehör sowie Dienstleistungen rund um das Warten, Instandhalten und Reparieren der Maschinen und Anlagen stärker in ihren Fokus.</p>
<h3>2 x 3 Hebel zum Steigern der Vertriebseffizienz</h3>
<p>Wenn es um das Steigern der Vertriebseffizienz geht, lassen sich in der Regel drei Bereiche unterscheiden, bei denen Hersteller und Anbieter von Industrie- und Investitionsgütern den Hebel ansetzen können:</p>
<ul>
<li>der Vertriebsinnendienst,</li>
<li>der Kundendienst,</li>
<li>der Vertriebsaußendienst.</li>
</ul>
<p>Und wenn es darum geht, die Effizienz dieser Bereiche zu erhöhen, dann stehen ihnen ebenfalls drei Hebel, mit denen sie dieses Ziel erreichen können, zur Verfügung:</p>
<ul>
<li>die Menschen im Vertrieb,</li>
<li>die Vertriebsprozesse,</li>
<li>die unterstützenden Verkaufstools wie etwa moderne <a href="https://www.schreiber-training.de/crm-systeme-wirkungsvoll-fuer-den-b2b-vertrieb-nutzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CRM-Systeme</a>, Angebotsmanagement-Konzepte u.a.m..</li>
</ul>
<h4>1. Vertriebsinnendienst qualifizieren und motivieren</h4>
<p>Die Vertriebsinnendienste vieler Hersteller von Investitionsgütern verstehen sich – im Gegensatz zu den Außendienst-Mitarbeitern – kaum als Verkäufer. Ihr Denken und Handeln konzentriert sich darauf, die eingehenden Aufträge und Kundenanfragen zu verbuchen und der Reihe nach abzuarbeiten. Darunter leidet ein verkaufsaktives Verhalten bei Kundenanfragen – sei es per Telefon oder Mail. Sie erkunden nur selten: Welches weitere Potenzial hat der (potenzielle) Kunde und welche Chance haben wir, den Auftrag zu erlangen? Der Prozess «eingehende Anfragen» sollte mit den Innendienst-Mitarbeitern durchdacht und trainiert werden. Dadurch kann die Spreu vom Weizen getrennt und die Angebotshitrate erhöht werden. Und: Es können Potenziale für Zusatzverkäufe, Cross-Selling und Folgegeschäfte systematisch genutzt werden.</p>
<p>Angenommen, ein Unternehmen interessiert sich für eine Pumpe. Dann fragt ein fitter Verkäufer im Innendienst eines Komplettanbieters nach, welche Armaturen dazu benötigt werden und ob die Pumpe mit einer Drehzahlregelung zur Reduzierung der Energie- und Verschleißkosten und zum Erhöhen des Wirkungsgrads und der Verfügbarkeit ausgerüstet werden soll. Zudem fragt er, wie das innerbetriebliche Instandhaltungskonzept des Kunden aussieht und welche Art von Servicevertrag und welche <a href="https://www.schreiber-training.de/service-leistungen-tipps/">Servicedienstleistungen</a> von Interesse sind.</p>
<h4>2. Zusatzverkauf und Cross-Selling nutzen</h4>
<p>Ein geschulter und motivierter Vertriebsinnendienst nutzt Gesprächspartner orientiert alle Möglichkeiten des Zusatzverkaufs und Cross-Sellings. Er erfragt für seine Partner im Außendienst weitere Auftragspotenziale beim Kunden sowie die Auftrags-Chancen und den Entscheidungsprozess samt Buying-Center. Damit verschafft er den Außendienst-Kollegen wertvolle Zeit für eine offensive <a href="https://www.schreiber-training.de/5-tipps-neukundengewinnung/">Neukundengewinnung</a>.</p>
<p>Da diese Fragen in der Praxis oft nicht gestellt werden, können die Innendienst-Mitarbeiter häufig weder einschätzen, welches Potenzial ein Interessent hat, noch welche Chance ihr Unternehmen hat, den Auftrag zu erlangen. Unklar ist ihnen auch, welche Faktoren für die <a href="https://www.schreiber-training.de/fachartikel/den-kunden-zur-kaufentscheidung-fuehren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kaufentscheidung</a> des Kunden / Interessenten ausschlaggebend sind. Folglich können sie ihre Angebote auch nicht so Kundennutzen orientiert formulieren, dass der Kunde mit einer hohen Wahrscheinlichkeit kauft. In der Regel gleichen ihre Angebotsschreiben einer standardisierten bepreisten Materialauflistung. Das senkt die Angebotshitrate.</p>
<h4>3. Professionelles Angebotsmanagement</h4>
<p>Ein professionelles <a href="https://www.schreiber-training.de/fachartikel/angebotsmanagement-b2b-hitrate/">Angebotsmanagement</a> setzt voraus, dass die Anfragen qualifiziert wurden. Braucht der Kunde nur eine Preisinformation oder ein Richtpreis- beziehungsweise Budgetangebot oder doch tatsächlich ein Verkaufsangebot, weil er morgen etwas bestellen möchte? Die Vertriebs-Mitarbeiter im Innen- und Außendienst müssen also hinterfragen, bei welchen Anfragen sich welches Engagement, welcher Aufwand lohnt – aufgrund des Umsatz-Potenzials des Kunden und der Auftrags-Chance. Wissen sie dies nicht, investieren sie viel Zeit in Anfragen, bei denen keine realistische Auftragschance besteht. Die Folge: Für eine konsequente Angebots-Nachverfolgung bei den Kunden, bei denen sich ein Engagement wirklich lohnen würde, haben sie kaum noch Zeit.</p>
<p>Oft ist die Angebotshitrate auch schlecht, weil nicht durchdacht ist, ob, wann, wie und durch wen Angebote nachgefasst werden. Definierte Standards und ausgereifte Wiedervorlage sowie Offer-Tracking-Systeme fehlen entweder oder werden nicht professionell genutzt. Einfache Verkaufstools wie Muster für Nachfassbriefe sowie Leitfäden und Checklisten für entsprechende Telefonate fehlen ebenfalls oder sind nicht auf dem neuesten Stand.</p>
<h4>4. Den Kundendienst als «Ohr am Markt» nutzen</h4>
<p>Viele Hersteller von Investitionsgütern nutzen zu wenig die verkaufsunterstützenden Möglichkeiten des Kundendienstes, wenn es um das Steigern der Vertriebseffizienz geht.</p>
<p>Er kann den Außen- und Innendienst unterstützen, entlasten und puschen – zum Beispiel durch Potenzial-, Wettbewerber-, Buying-Center- und Bedarfs-Analysen sowie eine Bedarfs-Weckung bei den Kunden vor Ort.</p>
<p>Die Kundendienst-Mitarbeiter haben drei Vorteile gegenüber den Mitarbeitern des Vertriebsinnen- und -außendiensts.</p>
<ul>
<li>Sie werden von den Kunden primär als Techniker und nicht als Verkäufer gesehen. Deshalb begegnen sie deren Empfehlungen mit weniger Vorbehalten.</li>
<li>Sie gehen oft in Bereichen der Unternehmen, wie der Fertigung, ein und aus, zu denen die Vertriebsmitarbeiter selten Zutritt haben, und erhalten dort zusätzliche wichtige Einblicke.</li>
<li>Sie kommunizieren bei ihrer Arbeit mit den Mitarbeitern der Kunden auf der Shop-Floor-Ebene. Deshalb erfahren sie unmittelbarer als die Vertriebsmitarbeiter, wo es im Betriebsalltag der Unternehmen klemmt und brennt.</li>
</ul>
<p>Aus diesem Grund können Kundendienstmitarbeiter Kunden zum Beispiel zu Ersatzinvestitionen animieren, bevor es der Wettbewerber tut: «Ich komme ja gerne zu Ihnen zum Reparieren. Aber wirtschaftlich sind die häufigen Reparaturen und damit verbundenen Produktionsausfälle nicht. Ich würde Ihnen empfehlen …»</p>
<p>Dasselbe gilt für Erweiterungsinvestitionen, wenn Kundendienst-Mitarbeiter vor Ort sehen, dass ein Kunde am Limit arbeitet. Dann können sie ihm den Kauf einer weiteren oder leistungsstärkeren Maschine empfehlen und ein entsprechendes Signal an den Verkaufsinnen- und -außendienst senden.</p>
<p>Ähnlich verhält es sich bei Neuinvestitionen. Oft bekommen es die Kundendienst-Mitarbeiter als Erste mit, wenn ein Kunde zum Beispiel mit neuen Werkstoffen oder Verfahren experimentiert oder eine neue Produktlinie plant. Auch dann können sie als Ohr am Markt nicht nur eruieren, was der Kunde konkret plant und wo es bei ihm noch hakt. Sie können an den Vertrieb auch ein Signal senden, welcher Bedarf bei dem Kunden vermutlich entsteht und wo somit eine Vertriebschance besteht. Meistens sind die Kundendienst-Mitarbeiter für diese vertriebsunterstützende Funktion weder ausreichend sensibilisiert noch verkäuferisch geschult und motiviert. Außerdem gibt es zu wenig Foren und Kanäle für die Kommunikation der Kundendienst- und Vertriebs-Mitarbeiter. Deshalb werden vertriebsrelevante Informationen nicht oder unzureichend an die Vertriebs-Mitarbeiter weitergegeben.</p>
<h4>5. Vertrieb von Wartungsverträgen</h4>
<p>Beim <a href="https://www.schreiber-training.de/erfolgreich-durch-professionelles-servicemarketing/">Vertrieb von Wartungsverträgen</a> spielt der Kundendienst eine ähnliche Schlüsselrolle. Denn empfiehlt der Vertrieb den Abschluss eines solchen Vertrags, dann sehen die Entscheider in den Betrieben meist nur die Fixkosten, die hierdurch entstehen. Anders ist es, wenn ein Kundendienst-Mitarbeiter bereits zum dritten oder vierten Mal wegen eines Defekts beim Kunden ist. Sagt er: «Meint Ihr nicht auch, dass es besser wäre, einen Wartungsvertrag abzuschließen, statt immer wieder panisch anzurufen, wenn Eure Maschine stillsteht?», stößt er bei den Verantwortlichen auf mehr Resonanz, als wenn derselbe Impuls von einem Verkäufer ausgeht.</p>
<p>Leider kennen die Kundendienst-Mitarbeiter die Service-Pakete, die ihr Arbeitgeber für seine Kunden geschnürt hat, oft nicht. Und schon gar nicht haben sie entsprechendes Infomaterial oder gar unterschriftsreife Verträge parat. Also können sie die Service-Pakete den Kunden auch nicht präsentieren (und verkaufen).<br />
Auch beim Verkauf von Zubehör spielt der Kundendienst eine wichtige Rolle. Bietet der Vertrieb bei Anfragen noch optional Zubehör wie Zuführungen oder Drehzahlregler an, dann streicht der Kunde diese Optionen oft aus der Bestellliste, um die Kosten zu senken.</p>
<p>Anders ist es, wenn ein Kundendienst-Mitarbeiter bei der Montage oder beim Warten der Maschine sagt: «Ich empfehle Euch, noch eine Drehzahlregelung zur Energiekostenreduzierung einzubauen. Dann habt Ihr weniger Verschleiß und geringere Ersatzteilkosten.» Jetzt denken die Verantwortlichen meist ernsthaft über die Empfehlung nach – denn sie kam nicht von einem Verkäufer, sondern von einem Mann aus der Praxis.</p>
<h4>6. Außendienst gezielt einsetzen</h4>
<p>Kundenbesuche sind teuer – auch wegen der damit verbundenen Reisezeiten und -kosten. Entsprechend professionell sollten Außendienst-Mitarbeiter ihre Besuche planen. Das ist nicht immer der Fall. So stellt man zum Beispiel immer wieder fest, dass Außendienst-Mitarbeiter regelmäßig Stammkunden besuchen, um Kleinaufträge abzuholen, statt darauf hinzuarbeiten, mit ausgewählten Kunden via Webshop zu arbeiten oder Abrufaufträge oder Rahmenvereinbarungen abzuschließen, die ihnen viele Kundenbesuche ersparen.</p>
<p>Die Effizienz lässt sich auch sehr gut steigern, indem man über den gesamten Vertriebs-Prozess die Möglichkeiten eines <a href="https://www.schreiber-training.de/social-web-interessante-chancen-vertrieb/">Web Aided Selling</a> (W.A.S.<sup>©</sup>) nutzt.</p>
<p>Ein weiterer <a href="https://www.schreiber-training.de/10-fehler-investitionsguetervertrieb/">Effizienzkiller</a> ist, dass Außendienst-Mitarbeiter beim Planen ihrer Aktivitäten zwar das Umsatz-Potenzial eines Noch-nicht-Kunden vor Augen haben, jedoch nicht die Chancen prüfen, den Auftrag zu erlangen. Aus diesem Grund verschwenden sie oft Zeit mit Kunden, bei denen sich ein Engagement in dem betriebenen Umfang nicht lohnt – zum Beispiel, weil sie im Moment langfristig vertraglich an andere Lieferanten gebunden sind.</p>
<p>Und bei der Akquisition von Wettbewerberkunden? Hier gehen die Außendienst-Mitarbeiter oft mit unrealistischen Zielen und einem psychologisch falschen Argumentationsansatz in die Gespräche – zum Beispiel mit dem fast aussichtslosen Ziel einer kurzfristigen Wettbewerberverdrängung, was – wenn es überhaupt gelingt – viel Geld / Nachlass kostet. Realistischer ist in der Regel der Versuch, zunächst einmal Zweit- oder Dritt-Lieferant statt sogleich First-Tier zu werden – dann hat das Unternehmen zumindest mal einen Fuß bei dem Noch-nicht-Kunden in der Tür. Bezogen auf das psychologisch richtige Vorgehen, beim Versuch Wettbewerber zu verdrängen, sollten die meist sehr technisch ausgerichteten Vertriebsteams der Investitions- und Industriegüterhersteller regelmäßig geschult werden. Schließlich wollen die Anbieter mit ihrer Vertriebs-Mannschaft in der Champions-League spielen.</p>
<p>Ein typisches Workshop-Thema ist auch die bessere <a href="https://www.schreiber-training.de/vertriebstraining-training-vertrieb/umsatzsteigerung/mehr-umsatz-durch-potenzialausschoepfung/">Potenzialausschöpfung</a> von Kunden – zum Beispiel durch eine Erhöhung des Lieferanteils oder ein Cross-Selling in andere Bereiche. Häufig stellen sich Unternehmen zwar die Frage: «Wie kommen wir an neue Kunden?» Weniger konsequent fragen sie sich jedoch: «Welche anderen Bereiche oder Werke unseres Kunden x oder welche Töchter des Konzern y, die wir bereits als Kunden haben, könnten ebenfalls unsere Lösungen, Systeme, Produkte und Dienstleistungen gebrauchen?» Dabei wäre hier die Auftrags-Chance oft höher als bei Unternehmen, mit denen die Anbieter noch keinerlei Geschäftsbeziehung haben – vorausgesetzt der Kunde ist mit ihrer Leistung zufrieden.</p>
<h4>7. Dauerbrenner Preise</h4>
<p>Ein Dauerbrenner, wenn es um das Steigern der Vertriebseffizienz geht, ist das Thema Preise. Manche Anbieter neigen dazu, in wirtschaftlich flauen Zeiten beim Durchsetzen ihrer Preise nachlässig zu werden. Und ihre Vertriebsmitarbeiter? Sie gewähren den Kunden oft vorschnell zu hohe Rabatte. Schließlich hören sie in fast jedem Kundengespräch: «Sie wissen ja, die Konjunktur ist schlecht. Also müssen Sie uns mit dem Preis entgegenkommen, sonst…». Entsprechend schnell sind sie zu Preiszugeständnissen bereit, ohne sich bewusst zu sein, wie stark oft schon kleine Preisnachlässe den Gewinn und Ertrag eines Unternehmens schmälern.</p>
<p>Angenommen die Gewinnmarge eines Unternehmens beträgt bei einem jährlichen Umsatz von 10 Millionen EUR zehn Prozent (1 Million EUR). Dann sinkt bei einem ständigen durchschnittlichem Preisnachlass von zwei Prozent der Gewinn um 200’000 EUR – also um 20 Prozent. Um diesen verlorenen Gewinn wieder zu erwirtschaften, müsste bei einer Gewinnmarge von zehn Prozent ein zusätzlicher Umsatz von zwei Millionen EUR erzielt werden. Dies würde eine <a href="https://www.schreiber-training.de/vertriebsstrategien-umsatzsteigerung-margenverbesserung/">Umsatzsteigerung</a> von 8 auf 10 Millionen EUR bedeuten (25 Prozent!). Diese Steigerung zu erzielen, ist in wirtschaftlich flauen Zeiten deutlich schwieriger, als aufgrund einer professionellen und selbstbewussten Preisverhandlungstaktik verbunden mit einer sauberen Preis-Nutzen-Argumentation besagte Preisnachlässe nicht zu gewähren. Deshalb sollten Verkäufer gerade in wirtschaftlich mauen Zeiten zum Thema <a href="https://www.schreiber-training.de/preisverhandlungen-einkaeufer-gibt-7-praxis-tipps/">Preisverhandlung</a> trainiert werden, sonst knicken sie bei Verhandlungen schnell ein. Am besten von einem eingespielten Tandem, bestehend aus einem professionellen Vertriebstrainer zusammen mit einem „leibhaftigen“ Einkaufsleiter als Sparringspartner.</p>
<p>Und die Effizienzsteigerungen, die aufgrund eines verkaufsoffensiven Innendienstes, eines konsequenteren Angebotsmanagements und einer stärkeren Nutzung des Kundendienstes als Ohr am Markt erzielt wurden? Sie sind sozusagen «für die Katz», weil sie in den <a href="https://www.schreiber-training.de/vertriebstraining-training-vertrieb/preisverhandlungen-preisgespraech/">Preisverhandlungen</a> wieder verschenkt werden.</p>
<h3>Vertriebseffizienz &#8211; Checkliste für die Vertriebsmannschaft</h3>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-5985 size-large" src="https://www.schreiber-training.de/wp-content/uploads/2019/08/Vertriebs-Effizienz-Kasten-610x1024.png" alt="Vertriebseffizienz - Checkliste" width="610" height="1024" srcset="https://www.schreiber-training.de/wp-content/uploads/2019/08/Vertriebs-Effizienz-Kasten-179x300.png 179w, https://www.schreiber-training.de/wp-content/uploads/2019/08/Vertriebs-Effizienz-Kasten-600x1007.png 600w, https://www.schreiber-training.de/wp-content/uploads/2019/08/Vertriebs-Effizienz-Kasten-610x1024.png 610w, https://www.schreiber-training.de/wp-content/uploads/2019/08/Vertriebs-Effizienz-Kasten-768x1289.png 768w, https://www.schreiber-training.de/wp-content/uploads/2019/08/Vertriebs-Effizienz-Kasten.png 1170w" sizes="(max-width: 610px) 100vw, 610px" /></p>
<div class="fusion-button-wrapper"><a class="fusion-button button-flat button-medium button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-span-no fusion-button-default-type" style="--awb-margin-top:20px;--awb-margin-bottom:20px;--button_text_transform:uppercase;" target="_self" title="Checkliste als PDF herunterladen" aria-label="Checkliste als PDF herunterladen" href="https://www.schreiber-training.de/wp-content/uploads/2019/08/Vertriebseffizienz-Checkliste.pdf"><span class="fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default">Checkliste als PDF herunterladen</span></a></div>
<p><strong>Offene </strong><a href="https://www.schreiber-training.de/vertriebsseminare-seminare-vertrieb/"><strong>Vertriebsseminare</strong></a><strong> zum Thema</strong></p>
<p>… finden Sie <a href="https://www.schreiber-training.de/vertriebsseminare-seminare-vertrieb/">hier</a>.</p>
<p><strong>Oder …</strong></p>
<p>als <a href="https://www.schreiber-training.de/vertriebstraining-training-vertrieb/">Inhouse-Vertriebstrainings</a> auf Ihre <a href="https://www.schreiber-training.de/vertriebsziele-2019-b2b-vertrieb/">Vertriebsziele</a> und Ihr Unternehmen maßgeschneidert!</p>
<p><strong>PETER SCHREIBER &amp; PARTNER<br />
</strong><a href="tel:+49%207062%2096%2096%208"><strong>+49 7062 96 96 8</strong></a><br />
<a href="mailto:zentrale@schreiber-training.de">zentrale@schreiber-training.de</a></p>
<p><em><small>Bildmaterial: © <a href="https://stock.adobe.com/de/contributor/102719/aks?load_type=author&amp;prev_url=detail" target="_blank" rel="noopener noreferrer">AKS</a> – Adobe Stock #8158689</small></em></p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schreiber-training.de/vertriebseffizienz-steigern/">Die Vertriebseffizienz steigern: 7 Praxis-Tipps</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schreiber-training.de">PETER SCHREIBER &amp; PARTNER</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.schreiber-training.de/vertriebseffizienz-steigern/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
