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	<title>VUCA - PETER SCHREIBER &amp; PARTNER</title>
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	<description>Vertriebstraining, Vertriebsberatung, Umsetzung im Vertrieb</description>
	<lastBuildDate>Mon, 11 Mar 2024 14:01:31 +0000</lastBuildDate>
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		<title>In Unsicherheit planen und die Effizienz steigern – (wie) geht das im B2B-Vertrieb?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Schreiber]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2024 14:01:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vertriebsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[B2B-Vertrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenbindung]]></category>
		<category><![CDATA[Vertriebseffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[VUCA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Max Zuber – Winterthur, Netzwerkpartner von PETER SCHREIBER &amp; PARTNER  In den letzten Jahren erfolgreich zu wirtschaften war gerade und besonders in der D/A/CH-Region noch herausfordernder als zuvor. Neue Kriege, unsichere politische Entwicklungen, steigende Sozialausgaben und Steuern, Herausforderungen in der Digitalisierung, hohe Regulierungsdichte, Inflation etc.: Wie können sich Firmen in diesem unsicheren sich  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schreiber-training.de/in-unsicherheit-planen-effizienz-steigern-b2b-vertrieb/">In Unsicherheit planen und die Effizienz steigern – (wie) geht das im B2B-Vertrieb?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schreiber-training.de">PETER SCHREIBER &amp; PARTNER</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><p>Von <strong>Max Zuber</strong> – Winterthur,<br />
<small>Netzwerkpartner von PETER SCHREIBER &amp; PARTNER</small></p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-2"><p><strong>In den letzten Jahren erfolgreich zu wirtschaften war gerade und besonders in der D/A/CH-Region noch herausfordernder als zuvor. Neue Kriege, unsichere politische Entwicklungen, steigende Sozialausgaben und Steuern, Herausforderungen in der Digitalisierung, hohe Regulierungsdichte, Inflation etc.: Wie können sich Firmen in diesem unsicheren sich ständig bewegenden Umfeld erfolgreich und nachhaltig behaupten? </strong></p>
<p><strong>Ein Konzept ist <a href="https://www.schreiber-training.de/vertriebsfuehrung-tipps/">VUCA</a>. In den letzten gut 10 Jahren haben sich viele Firmen mit dem VUCA-Ansatz auseinandergesetzt und Herangehensweisen und best practices entwickelt. </strong></p>
<p><strong>Zunächst schauen wir an, was VUCA ist und dann was der Vertrieb mit VUCA zu tun hat. </strong></p>
</div><div class="fusion-title title fusion-title-1 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-two" style="--awb-margin-top-small:10px;--awb-margin-right-small:0px;--awb-margin-bottom-small:15px;--awb-margin-left-small:0px;"><h2 class="fusion-title-heading title-heading-left fusion-responsive-typography-calculated" style="margin:0;--fontSize:40;line-height:1.2;">Woher kommt VUCA?</h2></div><div class="fusion-text fusion-text-3"><p><strong>VUCA</strong> als Konzept aus der Organisationsentwicklung steht für <strong>V</strong>olatilität, <strong>U</strong>nsicherheit, Komplexität (<strong>C</strong>omplexity) und Mehrdeutigkeit (<strong>A</strong>mbiguity). Damit wird die Fähigkeit von Organisationen und Teams beschrieben, Veränderungen schnell zu antizipieren, sich anzupassen, strategisch zu denken und kreative Lösungen zu entwickeln.</p>
<p>VUCA ist ein Begriff, der auf die beiden wissenschaftlichen Autoren Warren Bennis und Burt Nanus zurückgeht, den sie in ihrem Bestseller (1985) „Leaders: Strategies for Taking Charge“ entwickelt haben. In den 1990er-Jahren wurde VUCA zur Standardbeschreibung der modernen Umgebung, in der die US-Armee tätig ist. In der Organisationslehre im D/A/CH-Raum kam der Begriff in den 2010er Jahren stark in Mode. <a href="#1">[1]</a></p>
<p>In der Unternehmensentwicklung beschreibt VUCA die Anforderung an Organisationen, sich an die hohe Komplexität und Fragilität von Märkten kontinuierlich anzupassen. Die Unternehmensentwicklung verfolgt dabei das Ziel, Prozess und Methoden so zu gestalten, dass Umsetzungsschritte flexibel und schnell erfolgen können, ohne den roten strategischen Faden der Unternehmung zu verlieren. Dies bedingt, dass ein Unternehmen ein tiefes Verständnis bereichsübergreifender Entwicklungen besitzt. Veränderungen müssen quer durch die Wertschöpfungskette vom Kunden via Vertrieb bis ins Backoffice entwickelt und vorangetrieben werden. Integriertes, flexibles Arbeiten über alle Bereichsgrenzen hinweg ist lebensnotwendig.</p>
</div><div class="fusion-title title fusion-title-2 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-three" style="--awb-margin-top-small:10px;--awb-margin-right-small:0px;--awb-margin-bottom-small:15px;--awb-margin-left-small:0px;"><h3 class="fusion-title-heading title-heading-left fusion-responsive-typography-calculated" style="margin:0;--fontSize:32;line-height:1.3;"><p>Welche Auswirkungen hat VUCA auf mein Unternehmen?<br />
Meistern der Unsicherheit und Komplexität im Geschäftsalltag…</p></h3></div><div class="fusion-text fusion-text-4"><p>In der VUCA-Welt passen sich Unternehmen kontinuierlich an die sich verändernde geschäftliche Umwelt an <strong>und </strong>sie behalten gleichzeitig den roten Faden der Kernwerte und der Strategie im Auge. Kurze Entscheidungswege, hohe Fachkompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Transparenz in der Kommunikation bilden die Basis. Einige wichtige Elemente seien hier kurz skizziert:</p>
</div><ul style="--awb-margin-bottom:20px;--awb-line-height:27.2px;--awb-icon-width:27.2px;--awb-icon-height:27.2px;--awb-icon-margin:11.2px;--awb-content-margin:38.4px;" class="fusion-checklist fusion-checklist-1 fusion-checklist-default type-icons"><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-no"><i class="fusion-li-icon fa-chevron-circle-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p><strong>Die Kunden und deren Kunden kennen</strong><strong>:</strong><br />
Klingt banal, ist es aber nicht. <em>Ein tiefes und kontinuierliches Kundenverständnis ist der Schlüssel</em>. Es ist ein Muss, nahe und kontinuierlich beim Kunden zu sein und seine Bedürfnisse zu verstehen.<br />
Das allein reicht heute aber nicht mehr. Wir müssen die Probleme und Herausforderungen unserer Kunden vertieft verstehen, will heißen im Idealfall kennen wir auch die Bedürfnisse der Kunden unserer Kunden (B2C2C). Dies erlaubt uns Veränderung früh wahrzunehmen und zu antizipieren und so unserem Kunden bei der Lösung seiner Herausforderungen zu unterstützen.</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-no"><i class="fusion-li-icon fa-chevron-circle-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p><strong>Werteorientierter Ansatz</strong>:<br />
Produkte und Lösungen müssen so entwickelt, produziert und vertrieben werden, dass der Nutzen für die Endkunden ersichtlich und erlebbar wird. Prozesse müssen damit bereichsübergreifend gestaltet und gelebt werden. Das geht vom Vertrieb über das Produktmanagement bis zur IT-Abteilung und Produktion. Nur so können Anpassungen am Produkt oder Service kontinuierlich erfolgen und damit nah am Kunden erstellt werden.</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-no"><i class="fusion-li-icon fa-chevron-circle-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p><strong>Strategie als Ambition und Leitfaden</strong>:<br />
Die Strategie eines Unternehmens sollte klar definiert und kommuniziert werden. Sie dient dabei als Orientierung und sollte eine Ambition ausdrücken im Sinne von «da wollen wir hin».</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-no"><i class="fusion-li-icon fa-chevron-circle-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p><strong>Schaffung von Transparenz und Orientierung mittels KPIs und Data Analytics:<br />
</strong>Da sich eine Organisation unter VUCA ständig an sich ändernde Bedürfnisse anpassen muss, kann es leicht sein, dass man vom strategischen Weg abkommt und nur noch opportunistisch unterwegs ist. Das ist eine der Hauptursachen, weshalb einige agile Organisationen wieder etwas zu klassischen Modellen zurückkehren. Der Aufbau von Schlüsselkennzahlen, welche auf die Messung der Wertorientierung eines Produkts ausgerichtet sind, sind ein Muss. Die Kennzahlen sind so aufgebaut, dass sie den Erfolg bei den Kunden messen. Um dies zu erreichen, empfiehlt es sich, die vorhandenen Daten im Unternehmen mit Hilfe von Data Analytics und evtl. der Verwendung von KI-Systemen auszuwerten.</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-no"><i class="fusion-li-icon fa-chevron-circle-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p><strong>Stringenz in den Prozessen vs.</strong> <strong>Flexibilität in der Business Architektur:<br />
</strong>Eine fundierte Business Architektur, welche auch die IT-Architektur miteinschließt, ist unerlässlich. Aus Sicht Vertrieb muss beispielsweise klar sein, welche Prozesse und Schnittstellen ihr Sales Middle Office hat und wo und wie es in ihr ERP integriert ist. Das ist aus der Gesamtschau wichtig und gibt Orientierung. Nur so können Prozesse gesamtheitlich und kundenorientiert in der Unternehmung dargestellt und effizient kontinuierlich gesteuert werden.</p>
</div></li></ul><div class="fusion-title title fusion-title-3 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-three" style="--awb-margin-top-small:10px;--awb-margin-right-small:0px;--awb-margin-bottom-small:15px;--awb-margin-left-small:0px;"><h3 class="fusion-title-heading title-heading-left fusion-responsive-typography-calculated" style="margin:0;--fontSize:32;line-height:1.3;">Kundenbindung im Fokus:<br />
Der Vertrieb als Schlüssel zur erfolgreichen Kundenreise</h3></div><div class="fusion-text fusion-text-5"><p>Ich durfte ich in den vergangenen Jahren einige Vertriebsorganisationen bei ihrer Weiterentwicklung unterstützen. Aus meiner Erfahrung und aus der Diskussion mit verschiedenen Mitgliedern von Geschäftsleitungen ist der Vertrieb auch und gerade in VUCA-Zeiten ein wesentliches Element für den Geschäftserfolg:</p>
</div><ul style="--awb-margin-bottom:20px;--awb-line-height:27.2px;--awb-icon-width:27.2px;--awb-icon-height:27.2px;--awb-icon-margin:11.2px;--awb-content-margin:38.4px;" class="fusion-checklist fusion-checklist-2 fusion-checklist-default type-icons"><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-no"><i class="fusion-li-icon fa-chevron-circle-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p><strong>Der Vertrieb ist <em>die</em> wichtige Schnittstelle zum Kunden</strong>:<br />
Eine intensive, kontinuierliche Kundenfrequenz und damit ein vertieftes Kundenverständnis ist eine Grundvoraussetzung, um erfolgreich im gegenwärtigen Umfeld bestehen zu können. Nur wenn ich meinen Kunden kontinuierlich auf seiner Reise begleite und präsent bin, wird er mich anrufen, wenn er ein Problem hat. Die kontinuierliche Beziehung zum Kunden ist die Basis für den Aufbau von Vertrauen in der Beziehung. Und nur so kann auch in unsicheren Zeiten eine erfolgreiche Geschäftsbeziehung unterhalten werden.</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-no"><i class="fusion-li-icon fa-chevron-circle-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p><strong>Know Your Customer’s </strong><strong>Customer:<br />
</strong>Kenne deine Kunden und die Kunden deiner Kunden und halte dieses Wissen aktuell. Eine 360° Sicht auf die eigenen Kunden und deren Bedürfnisse ist Basis für ein gutes Markt- und Kunden-Management. Dabei ist es wichtig, dass der Vertrieb Kundendaten kontinuierlich aktualisiert, auswertet und zur Verfügung hat.<br />
Es ist einfach: Der Kunde erwartet heute, dass wir vorbereitet bei ihm aufschlagen, seine Herausforderungen kennen und zusammen mit ihm an der Lösung seiner Probleme arbeiten. Dies ist einer der Gründe, weshalb in den letzten Jahren Betriebe in den Aufbau von SMOs (sales middle office / Informations- und Daten-Drehscheibe zwischen Front- und Back-Office sowie hin zur Geschäftsleitung) investiert haben. Der Vertrieb soll so administrativ entlastet und die von ihm benötigten Daten müssen ihm fristgerecht und kontinuierlich bereitgestellt werden.</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-no"><i class="fusion-li-icon fa-chevron-circle-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p><strong>Der Vertrieb als Key Stakeholder in der Produktentwicklung:<br />
</strong>Eigentlich logisch, spielt eine wesentliche Rolle bei der Definition für die Entwicklung neuer Produkte oder deren Anpassung. Er ist die „vorgelagerte Stimme des Kunden“ in der Firma. Werden neue Produkte agil entwickelt, kann der Vertrieb sehr früh in die Entwicklung einbezogen werden und die „Aussensicht“ einbringen.</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-no"><i class="fusion-li-icon fa-chevron-circle-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p><strong>Der Vertrieb als Datenlieferant</strong>:<br />
Noch wichtiger als früher, nicht nur im CRM. Als Pulsfühler am Markt und als Einbringer der Aussensicht in die Organisation. Durch die Orientierung zum Markt und zum Kunden kann der Vertrieb sehr früh Markttrends und Veränderungen wahrnehmen und diese kontinuierlich in die Organisation einspeisen. Viele Firmen haben dies mittlerweile erkannt und bauen ihre Datenarchitektur in der Organisation entsprechend auf.</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-no"><i class="fusion-li-icon fa-chevron-circle-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p><strong>Der Vertrieb als Glied in der Business Architektur:</strong><br />
Dies stellt eine logische Schlussfolgerung aus der Wertorientierung und dem KYCC-Ansatz dar. Damit eine Unternehmung erfolgreich in der VUCA-Welt bestehen kann, ist ein kontinuierliches und tiefes Kundenverständnis notwendig. Betriebsprozesse und die gesamte Organisation müssen darauf ausgerichtet werden. Damit dies gelingt, muss der Vertrieb innerhalb des Betriebsmodells einer Unternehmung ein verstärktes gestalterisches Gewicht bekommen (siehe oben der Vertrieb als Hauptschnittstelle zum Kunden).<br />
Prozesse, Organisation, Abläufe, sie müssen alle auch und gerade mit der Sicht des Vertriebs entwickelt werden.</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-no"><i class="fusion-li-icon fa-chevron-circle-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p><strong>Der Vertrieb als Kommunikator nach innen</strong>:<br />
Um in der VUCA-Welt erfolgreich zu sein, braucht es eine kontinuierliche enge Kommunikation innerhalb einer Organisation. So können neue Bedürfnisse und Veränderungen erfasst und Veränderungen in die Organisation eingebracht werden. Aufgabe des Vertriebs ist es hier, die wichtige „Aussensicht“ einzubringen und entsprechende Bedürfnisse der Kunden zu kommunizieren.</p>
</div></li></ul><div class="fusion-title title fusion-title-4 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-three" style="--awb-margin-top-small:10px;--awb-margin-right-small:0px;--awb-margin-bottom-small:15px;--awb-margin-left-small:0px;"><h3 class="fusion-title-heading title-heading-left fusion-responsive-typography-calculated" style="margin:0;--fontSize:32;line-height:1.3;">Erkenne, antizipiere, handle! Kunden im Fokus des Erfolgs</h3></div><div class="fusion-text fusion-text-6"><p>Der Vertrieb ist der Taktgeber für Geschäftserfolg. In einer VUCA-Welt entwickeln sich erfolgreiche Unternehmen durch einen kundennahen Vertrieb, der Kundenbedürfnisse versteht, als dessen Stimme intern fungiert und Anforderungen einbringt. Kunden sollten ohne Zögern den Vertrieb als Vertrauenspartner für Problemlösungen ansprechen. Verzögerungen führen oft zu Verlusten.</p>
<p>Stärken Sie die Kundenbindung durch rasches und vertrauensvolles Handeln im Vertrieb!</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-7" id="1"><p><small>[1] Hier ein paar nützliche Links als Referenz und zur Vertiefung:<br />
<a id="#_ftn1" href="https://www.vuca-welt.de" target="_blank" rel="noopener">https://www.vuca-welt.de</a><br />
<a href="https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/vuca-119684" target="_blank" rel="noopener">https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/vuca-119684</a><br />
Buch : «Unternehmensentwicklung, Wissen Wege, Werkzeuge für Morgen», Barbara Heitger / Annika Serfass, Schäfer/Pöschel Verlag 2015</small></p>
</div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="align-self: center;margin-left: auto;margin-right: auto;margin-bottom:30px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;"></div></div><div class="fusion-text fusion-text-8"><p>Der Autor:<br />
<strong>Max Zuber</strong>, Inhaber der zubermax gmbh in Winterthur/Schweiz, ist Organisationsentwickler und Coach mit mehr als 25 Jahren weltweiter Erfahrung in Projekt- und Transformationsmanagement. Seine Expertise liegt in der Strategieumsetzung und im Coaching von Führungskräften in kritischen Situationen, einschließlich Themen wie Transformation, Leadership und Turnaround von Organisationen und Projekten.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-9"><p><strong>Weitere Informationen…</strong></p>
<p><a href="mailto:Sekretariat@schreiber-managementpartner.de">Sekretariat@schreiber-managementpartner.de</a><br />Telefon <a href="tel:0049706296968">+49 7062 96 96 8</a></p>
</div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-10"><p><em><small>Bildquelle:  santi_  / stock.adobe.com<br /></small></em></p>
</div></div></div></div></div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schreiber-training.de/in-unsicherheit-planen-effizienz-steigern-b2b-vertrieb/">In Unsicherheit planen und die Effizienz steigern – (wie) geht das im B2B-Vertrieb?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schreiber-training.de">PETER SCHREIBER &amp; PARTNER</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vertriebsführung in Zeiten von Agil, VUCA, Vertrieb 4.0 &#038; Co. – 7 Praxis-Tipps</title>
		<link>https://www.schreiber-training.de/vertriebsfuehrung-tipps/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Schreiber]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Aug 2019 07:32:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vertriebsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Agile]]></category>
		<category><![CDATA[Agile Führung]]></category>
		<category><![CDATA[agile Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Vertriebsführung]]></category>
		<category><![CDATA[VUCA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Agile Führung, VUCA, Vertrieb 4.0 – Allheilmittel oder Marketing-Kampagne geschäftstüchtiger Veranstalter, Medien und Berater? Diese und andere Schlagworte sind auf jeden Fall nützlich, um sich darauf zu besinnen, welches die Fundamente der Vertriebsführung im B2B-Vertrieb – auch im digitalen Zeitalter – sind. Dazu 7 Praxis-Tipps: 1. Das Rollenverständnis der Vertriebs-Führungskraft Der Vertriebsführungs-Job ist dann  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schreiber-training.de/vertriebsfuehrung-tipps/">Vertriebsführung in Zeiten von Agil, VUCA, Vertrieb 4.0 &#038; Co. – 7 Praxis-Tipps</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schreiber-training.de">PETER SCHREIBER &amp; PARTNER</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-3 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-11" style="--awb-text-transform:none;"><p>Agile Führung, VUCA, Vertrieb 4.0 – Allheilmittel oder Marketing-Kampagne geschäftstüchtiger Veranstalter, Medien und Berater? Diese und andere Schlagworte sind auf jeden Fall nützlich, um sich darauf zu besinnen, welches die Fundamente der <strong>Vertriebsführung im B2B-Vertrieb</strong> – auch im digitalen Zeitalter – sind.<br />
<span id="more-5997"></span></p>
<h2>Dazu 7 Praxis-Tipps:</h2>
<h3>1. Das Rollenverständnis der Vertriebs-Führungskraft</h3>
<p>Der Vertriebsführungs-Job ist dann gut erledigt, wenn die Vertriebsmitarbeiter ihre Vertriebschefin / ihren Vertriebschef nicht mehr brauchen. Das heißt, die <strong>Vertriebsmannschaft</strong>, sowohl Innendienst als auch Aussendienst, ist als Team<strong> so gut motiviert und so gut organisiert, dass sie das Richtige richtig tut:</strong></p>
<blockquote>
<p><strong><em>„Meine Vertriebsmannschaft braucht mich nicht mehr!“ </em></strong></p>
</blockquote>
<p>ist das Ziel einer Vertriebsführungs-Persönlichkeit.</p>
<p>Die falsche Einstellung: <em>„Ohne mich geht gar nichts! Ich muss ständig erreichbar sein! Meine Vertriebsmannschaft braucht mich…“</em>.<br />
Die Zauberformel: Loslassen können!</p>
<h3>2. Zuerst richtet die Vertriebsführungskraft sich selbst dann die Vertriebsmannschaft aus</h3>
<p>Dazu braucht die Vertriebsführungskraft…</p>
<ul>
<li>…einen <strong>Plan mit Weitsicht</strong>, basierend – im Rahmen der Unternehmens-<a href="https://www.schreiber-training.de/fachartikel/auch-mitarbeiter-brauchen-eine-vision/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vision</a> und -Strategie – auf einer eigenen persönlicher Zielsetzung, wo man in den nächsten Jahren mit der Vertriebsorganisation stehen möchte:<br />
Das heißt, für sich und die Vertriebsmannschaft nicht nur einen langweiligen Excel-Friedhof, genannt Sales-Plan / Umsatz-Plan, sondern einen inspirierenden <a href="https://www.schreiber-training.de/vertriebs-chefs-selling-plan/">Selling-Plan</a> / Umsetzungs-Plan mit konkreten Umsetzungsmaßnahmen in der Struktur einer Vertriebs-Balanced-Scorecard zu haben;</li>
<li>…eine <strong>hohe Eigenmotivation</strong> und dauerhafte Lust auf Menschen-Führung:<br />
<em>Nur wer selber brennt, kann andere entzünden…!</em><br />
Wer die Führungsverantwortung annimmt, nur um Anerkennung im sozialen Umfeld einzuheimsen und nur um mehr Geld sowie Status-Symbole und Annehmlichkeiten zu bekommen, wird über kurz oder lang scheitern;</li>
<li>…eine <strong>hohe Selbst-Disziplin</strong>, um als Führungspersönlichkeit – auch wenn der Wind einem im Markt rau ins Gesicht bläst – motivierendes Vorbild zu sein, die Werte vorzuleben und authentisch zu sein:<br />
<em>Nur wer sich selbst führen kann, kann andere führen…!</em></li>
</ul>
<h3>3. Agile Führung leben und – wo möglich – agile Teams schaffen</h3>
<p>Agil bedeutet beweglich, nicht stur nach Schema „F“. Agile Führung muss heute wie eh und je <strong>beweglich im Denken und Handeln</strong> sein. Schon Eisenhower wusste „Pläne sind nichts, Planung ist alles“. Und jede erfahrene Vertriebsführungskraft weiß „Eines ist sicher: Nichts ist sicher!“</p>
<p>Also ist man mit einem Plan „B“, mit einem gut bestückten Werkzeugkoffer an Handlungsoptionen sowie mit einer ausgeprägten Methoden-Kompetenz gut beraten. Vertriebsführungs-Persönlichkeiten verlassen sich nicht nur auf ihre vergangenheitsorientierte Erfahrung oder auf Fachwissen, das in heutigen Zeiten eh eine kurze Halbwertszeit hat, sondern sie verlassen sich auf ihre Kompetenz, wie man an bekannte und vor allem an neue, oft unvorhergesehene Aufgabenstellungen herangeht (<strong>Methoden-Kompetenz</strong>).</p>
<p>Die Führung von Vertriebsmitarbeitern erfordert seit eh und je „Beweglichkeit“, da das Spektrum der Charaktere im Innendienst und Außendienst sowie das Spektrum der Vorgehensweisen in den Märkten und bei Kunden sehr vielfältig und komplex sind. Diese notwendige &#8222;Beweglichkeit“ im Denken und Handeln ist in unserer von rascher Veränderung und sinkender Planbarkeit geprägten VUCA Welt mehr denn je gefordert.</p>
<p>Wer als Vertriebsführungskraft in seiner sozialen Kompetenz wenig beweglich, wenig agil ist, wird sich schwer tun, seine Mitarbeiter/innen abzuholen und mitzunehmen. Nicht neu, jedoch bewährt ist deshalb die Methode des <strong>situativen Führens</strong>: Je nach Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter stehen im Führungsverhalten der Vertriebsführungskraft die Zielorientierung (ZO) oder/und die Mitarbeiterorientierung (MO) im Vordergrund…</p>
<p>Ein agiles Sales-Team – selbst beweglich im Denken und Handeln – war, ist und wird immer wünschenswert sein. Erste Voraussetzung ist bei allen Mitgliedern des agilen Teams Offenheit gegenüber „allem und jedem“ bei gleichzeitiger Kreativität und Flexibilität. Den PDCA-Prozess (Plan – Do – Check – Act) als Team selbständig umzusetzen ist in kleineren Experten-Teams überschaubarer KMUs (kleine und mittlere Unternehmen) leichter zu realisieren als in großen Abteilungen komplexer Konzerne. Als Rahmenbedingungen sind ein gewisser Reifegrad an Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter sowie – je nach Verantwortungsbereich des Teams – weitestgehender Zugang zu firmeninternen, abteilungsübergreifenden Informationen sowie zu Markt- und Kundendaten, zu geplanten Innovationen u.a.m. notwendig.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6002" src="https://www.schreiber-training.de/wp-content/uploads/2019/08/Situatives-Führen-Vertriebsführung.png" alt="Situatives Führen - Vertriebsführung" width="960" height="720" srcset="https://www.schreiber-training.de/wp-content/uploads/2019/08/Situatives-Führen-Vertriebsführung-300x225.png 300w, https://www.schreiber-training.de/wp-content/uploads/2019/08/Situatives-Führen-Vertriebsführung-600x450.png 600w, https://www.schreiber-training.de/wp-content/uploads/2019/08/Situatives-Führen-Vertriebsführung-768x576.png 768w, https://www.schreiber-training.de/wp-content/uploads/2019/08/Situatives-Führen-Vertriebsführung.png 960w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<h3>4. VUCA – …bei sich selbst und allen anderen das Bewusstsein dafür schaffen</h3>
<p>Bereits in den 1990er Jahren entstand aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen nach dem „Kalten Krieg“ in einer amerikanischen Militärhochschule der Begriff VUCA: <strong>Volatilität – Unsicherheit – Complexität – Ambiguität</strong> (Mehrdeutigkeit).</p>
<p>Um es mit meinem schwäbischen Landsmann Albert Einstein zu sagen: Alles ist relativ. Auch diese 4 Eigenschaften. Vermutlich empfanden unsere Großeltern schon die Zeit, in denen ihre erwachsenen Kinder – unsere heutigen Eltern – agierten, hoch veränderlich, unsicher, komplex und mehrdeutig/vielschichtig.</p>
<p>Ist VUCA also eine Frage des Betrachters…?</p>
<p>Die Kunst besteht darin, sich diesen 4 VUCA-Eigenschaften bewusst zu sein und mit diesen Zuständen proaktiv umgehen zu können.</p>
<p>Was gestern richtig war, kann morgen aufgrund veränderter Verhältnisse kontraproduktiv sein. An den gestern getroffenen Entscheidungen aus Eitelkeit und mangelnder Einsichtigkeit unbedacht festzuhalten ist keine Führungsqualität. <strong>Agilität, Methoden-Kompetenz und Kreativität sind gefragt, um die neuen, veränderten Herausforderungen zu meistern</strong>. Genauso falsch wäre jedoch auch die unbedachte, opportunistische Veränderung, nur um zu verändern und Beweglichkeit beweisen zu wollen.</p>
<p><strong>Die Unsicherheit wirkt weniger bedrohlich, wenn man mehrere Handlungsoptionen kennt</strong>.</p>
<p>Also gilt es eine höhere Lösungssicherheit zu bekommen, indem man alternative Vorgehensweisen entwickelt und dann parat hat.</p>
<p>Dabei sind die Dinge wie ein Mobile miteinander verquickt und es ist deshalb notwendig, <strong>komplexe Situationen unter verschiedenen Blickwinkeln </strong>– am besten im Team –<strong> zu analysieren, zu bewerten und daraus mehrere Handlungsoptionen für das weitere Prozedere zu erarbeiten:</strong> Erkenntnisse – Schlussfolgerungen – (neue) Ziele und Maßnahmen.</p>
<p><strong>Beim Treffen der Entscheidungen hinsichtlich der Ziele und Maßnahmen gilt</strong> aufgrund Veränderlichkeit, Unsicherheit und Komplexität <strong>das ambivalente „Sowohl-Als-Auch“</strong>. Dieses Bewusstsein ist nicht bei allen Führungskräften und Mitarbeitern vorhanden, da sie seit je her das einfachere, binäre „Entweder-Oder“ pflegen.</p>
<h3>5. Vertrieb 4.0 Kunden, Gesprächspartner und Markt orientiert nutzen</h3>
<p>Die 1.0- bis -4.0-Konzepte im Vertrieb kamen nach den Konzepten in der Produktion, was zu dem Missverständnis führen kann, dass im Vertrieb genauso wie bei der industriellen Fertigung nahezu alle Prozesse standardisiert und damit zur Effizienzsteigerung programmiert und automatisiert werden könnten. Im Vertrieb – insbesondere im B2B-Vertrieb – haben wir es jedoch nicht mit berechenbaren Maschinen und Werkstoffen zu tun.</p>
<blockquote>
<p><strong><em>„Menschen kaufen bei Menschen.“</em></strong></p>
</blockquote>
<p>Nicht die Kundenunternehmen, nicht die Gesprächspartner aus den User-Abteilungen sowie aus dem Einkauf der Kunden und auch nicht die Märkte richten sich nach dem programmierten, automatisierten Vertriebsprozess, sondern umgekehrt.</p>
<p>Die Besonderheiten des B2B-Vertriebs sowie Agilität / Beweglichkeit und die VUCA-Aspekte erfordern einen Vertrieb 4.0 mit Augenmaß. Differenziert eingesetzt unterstützen Vertrieb4.0-Maßnahmen und -Tools an vielen Stellen sowohl die Kundenorientierung des Unternehmens als auch die Vertriebsarbeit aller Vertriebsmitarbeiter.</p>
<p>Hier eine erste Übersicht für ein W.A.S.<sup>©</sup> – „<a href="https://www.schreiber-training.de/social-web-interessante-chancen-vertrieb/">web-aided-selling</a>“ – im B2B-Vertrieb…</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6003" src="https://www.schreiber-training.de/wp-content/uploads/2019/08/Web-aided-selling-Vertriebsführung.png" alt="Web aided selling - Vertriebsführung" width="960" height="720" srcset="https://www.schreiber-training.de/wp-content/uploads/2019/08/Web-aided-selling-Vertriebsführung-300x225.png 300w, https://www.schreiber-training.de/wp-content/uploads/2019/08/Web-aided-selling-Vertriebsführung-600x450.png 600w, https://www.schreiber-training.de/wp-content/uploads/2019/08/Web-aided-selling-Vertriebsführung-768x576.png 768w, https://www.schreiber-training.de/wp-content/uploads/2019/08/Web-aided-selling-Vertriebsführung.png 960w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<h3>6. Mehr coachen beim Führen</h3>
<p>Das Leadership alter Schule baut oft noch auf Entscheiden und dann Anweisen. Heute wissen wir, wo es das (Markt-)Umfeld, die (organisatorischen) Strukturen sowie der Reifegrade der Menschen möglich machen (sowohl der Führungskräfte als auch der Mitarbeiter), sind die <strong>Arbeitsergebnisse besser, wenn die Motivation durch Integration in den Entscheidungsprozess und das verantwortungsvolle Mitdenken durch Integration in den Lösungsprozess</strong> gefördert werden. Für moderne Führungskräfte heißt das:</p>
<ul>
<li>Coachen – <strong>Hilfe zur Selbsthilfe</strong> geben, damit das agile Vertriebsteam – zumindest im operativen Tagesgeschäft – möglichst bald ohne die Vertriebsführungskraft auskommt;</li>
<li>Dabei an unseren griechischen Freund Sokrates denken: Wer fragt, führt die Menschen zur Selbsterkenntnis (469 bis 399 vor Christus). Das heißt, mehr strukturiert zielführende Fragen stellen und das Abwägen der Lösungsvorschläge moderieren;</li>
<li>Weniger „alleine“ (vor-)entscheiden, mehr <strong>Entscheidungen herbeiführen</strong>!</li>
</ul>
<h3>7. Die Praxis-Tools der Vertriebsführung überprüfen und modernisieren</h3>
<p>Die Konsequenz aus den vorstehend genannten 6 Tipps ist das Überprüfen und Modernisieren der Führungstools im B2B-Vertrieb.</p>
<p>Hier eine <strong>erste</strong> Checkliste, die individuell zu ergänzen ist…</p>
<ul>
<li>Ist der Sales-Plan / Umsatz-Plan bereits zum <strong>Selling-Plan / Umsetzungs-Plan</strong> weiterentwickelt? Entsprechen Struktur, Inhalte, Prozedere des Selling-Plan den zukünftigen Anforderungen?</li>
<li>Das <strong>Vertriebs-Controlling</strong> ist kein Ergebnis orientiertes, retrospektives „Kontrollier“-Instrument, um Low-Performer und Schuldige zu identifizieren. Ist das Vertriebs-Controlling bereits ein <strong>Prozess orientiertes, prospektives Monitoring und Steuerungs-Instrument</strong>, um motivierend die gemeinsame Zielerreichung sicherzustellen?</li>
<li><strong>Vertriebs-Meetings</strong> sind keine langweiligen, protokollierten Veranstaltungen mit der Vertriebsführungskraft als Alleinunterhalter: Sind sie heute schon <strong>proaktive Vertriebs-Workshops</strong> mit vorbereitender Einladungs-Agenda, „case based“ Kurz-Workshops zu aktuellen Verkaufs- und Fachthemen sowie einer konstruktiven ToDo-Liste, <strong><strong>interaktiv gestaltet vom Team</strong></strong>?</li>
<li><strong>Gemeinsame Kundenbesuche </strong>sind keine Mitarbeiter-Kontrollen oder finden nur bei notwendigem Trouble-Shooting statt, sondern werden gezielt eingeplant, um Marktanforderungen und Kundenverhalten immer wieder zu analysieren, das <strong>Wissen im Team zu managen</strong> (was macht die/der Kollegin/e gut, was den anderen vermittelt werden muss) sowie die Mitarbeiter motivierend und erfolgreich zu coachen?</li>
<li><a href="https://www.schreiber-training.de/vertriebsseminare-und-vertriebstrainings/"><strong>Verkaufs-Schulungen </strong></a>dienen nicht nur dazu Produkte zu schulen, Fachwissen zu vermitteln und/oder Standard-Bausteine der Verkaufstechnik in Erinnerung zu rufen: Sind sie bereits interaktive Vertriebs-Workshops, von professionellen Trainern mit persönlicher Vertriebserfahrung gestaltet, in denen „case based“ <strong>anhand aktueller Praxis-Fälle aus dem Kreis der Vertriebsmitarbeiter</strong> ganz konkrete und pragmatische Vorgehensweisen erarbeitet und trainiert werden? Zum Beispiel zur <a href="https://www.schreiber-training.de/5-tipps-neukundengewinnung/">Neukundengewinnung</a>, zur Gewinnung eines Zielkunden, zur Wettbewerberverdrängung, zu Cross-Selling / Ausbau eines Bestandskunden oder auch zu einer anstehenden <a href="https://www.schreiber-training.de/preisverhandlungen-einkaeufer-gibt-7-praxis-tipps/">Preisverhandlung</a> / <a href="https://www.schreiber-training.de/preiserhoehung-b2b-vertrieb/">Preiserhöhung</a> bei einem wichtigen (potenziellen) Kunden etc.<strong>?</strong><br />
<strong><em>Machen und daraus lernen, statt lernen und dann (eventuell) machen…!</em></strong></li>
<li><strong>…</strong></li>
</ul>
<h3>Noch eine Frage…</h3>
<h4>Wann haben Sie für sich selbst und für Ihr Führungsteam das letzte Mal ein Time-Out genommen, …</h4>
<ul>
<li>…um die Führungsprozesse, das Führungsverhalten und die Ausrichtung Ihrer Vertriebsorganisation zu <strong>reflektieren?</strong></li>
<li>…um mit einem unabhängigen, vertriebs- und führungserfahrenen Moderator im eigenen Führungsteam die <strong>Erfahrungen und Ideen auszutauschen?</strong></li>
<li>…um mit einem nicht betriebsblinden Moderator <strong>alternative Aspekte zu beleuchten und neue Impulse aufzunehmen?</strong></li>
</ul>
<p>Die Praxis zeigt: Solche den Vertrieb optimierenden Time-Outs gönnen sich Führungskräfte im Vertrieb selten, obwohl sie im Mitarbeiter-Gespräch ein selbstreflektierendes Verhalten und kontinuierliches Lernen propagieren.</p>
<h4><strong><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-6004" src="https://www.schreiber-training.de/wp-content/uploads/2019/08/TOP-CONSULTANT-PETER-SCHREIBER.jpg" alt="TOP CONSULTANT - PETER SCHREIBER" width="299" height="309" srcset="https://www.schreiber-training.de/wp-content/uploads/2019/08/TOP-CONSULTANT-PETER-SCHREIBER-290x300.jpg 290w, https://www.schreiber-training.de/wp-content/uploads/2019/08/TOP-CONSULTANT-PETER-SCHREIBER.jpg 299w" sizes="(max-width: 299px) 100vw, 299px" /></strong>Peter Schreiber</h4>
<p>Managementberater, Business-Coach und Vertriebstrainer für B2B-Vertriebsorganisationen. Inhaber der Unternehmensberatung PETER SCHREIBER &amp; PARTNER. Als Dozent ist er u.a. tätig beim ZfU Zentrum für Unternehmungsführung in Thalwil / ZH (Schweiz) sowie als Lehrbeauftragter an der Hochschule Mannheim, Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen. U.a. ist er Autor des Buches „Das Beuteraster“, Orell Füssli Verlag, ISBN 3-280-02663-6. Mit dem Auge für das Machbare verknüpft er für seine Kunden ideal Wissenschaft und Praxis.</p>
<p><a href="mailto:sekretariat@schreiber-managementpartner.de"><strong>sekretariat@schreiber-managementpartner.de</strong></a></p>
<p><a href="tel:+49706296968"><strong>+49 (0)7062 96 96 8</strong></a></p>
<p><small><em>Bildmaterial: ©<a href="https://stock.adobe.com/de/contributor/204006107/savoieleysse">savoieleysse</a> – Adobe Stock #192886289</em></small></p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schreiber-training.de/vertriebsfuehrung-tipps/">Vertriebsführung in Zeiten von Agil, VUCA, Vertrieb 4.0 &#038; Co. – 7 Praxis-Tipps</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schreiber-training.de">PETER SCHREIBER &amp; PARTNER</a>.</p>
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